Saturday 19. May 2012

Inhalt:

LEISTUNGEN

 

Wir gewährleisten die anästhesiologische, intensivmedizinische und schmerztherapeutische Versorgung aller Abteilungen in unserem Krankenhaus entsprechend dem neuesten technischen und wissenschaftlichen Stand der Anästhesiologie. Dabei ist uns eine individuelle und situationsgerechte Betreuung der Patienten sehr wichtig.



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Dabei haben wir 2008 folgende Leistungen erbracht:

 

1) Anästhesie

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4056 Allgemeinanästhesien in Form von


  • balanzierter Anästhesie (Kombination von Narkosegas (Sevoflurane®) und synthetischem Opioid (Fentanyl®, Sufenta®, Rapifen®, Ultiva®))

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  • total intravenöser Anästhesie (TIVA: Kombination von Propfol® und Ultiva®, mit BIS-Monitoring® zur sicheren Überwachung der optimalen Narkosetiefe)

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383 Sedoanalsgesien

 

 

  
496 Rückenmarksnahe Verfahren (single shot und Kathetertechnik):


  • Periduralanästhesie
  • Spinalanästhesie
  • Kombinierte Peridural-/Spinalanästhesie
  • Kaudalanästhesie

 

81 Plexusblockaden (single shot und Kathetertechnik, bei Bedarf auch Ultraschall gezielt):

  • Interskalenusblockade nach Winnie
  • Vertikale infraclaviculäre Blockade
  • Axillärer Plexus
  • Femoralisblock

 

58 Nervenblockaden (bei Bedarf auch Ultraschall gezielt):

 

  • sämtliche peripheren Nerven (bei Bedarf auch Ultraschall gezielt)
  • Oberst
  • Handblock
  • Fußblock
  • Peniswurzelblock
  • Sympathikusblockaden (Ultraschall gezielt)

Bei allen Narkosen erfolgt ein kontinuierliches Monitoring der Vitalfunktionen. Bei Bedarf wird dieses durch invasive Verfahren (arterieller Katheter, ZVK, PICCO®, Pulmonaliskatheter) und/oder transösophageale Echokardiographie ergänzt.

Es wird großer Wert auf die kontinuierliche Dokumentation der Narkoseabläufe gelegt. Ein point of care testing (Blutgasanalyse, Elektrolytkonzentrationen; Troponin-T, D-Dimere, Lactat, Blutzucker, Rotem (Vollblut-Hämostase-System-Rotation)) steht im OP-Bereich zur VerfügungAlle Formen des modernen Airway-Management inkl. bronchoskopischer Wachintubation kommen routinemäßig zum Einsatz.Ein besonderes Augenmerk gilt dem perioperativen Wärmemanagement. Um die potentiell schädliche Auskühlung des Patienten während der Operation zu verhindern, setzen wir moderne Wärmegeräte ein.


 

 

2) Intensivstation


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2008 betreuten wir auf unserer Intensivstation 498 Patienten. Der Anteil der beatmeten Patienten lag bei 22,9 %. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht neben der optimalen pflegerischen und intensivmedizinischen Betreuung unserer Patienten nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft auch die persönliche Zuwendung und umfassende ganzheitliche Betreuung.

Unsere Intensivstation ist mit allen für eine moderne Intensivmedizin notwendigen Gerätschaften ausgestattet. Wir verfügen über


  • invasives Monitoring mit PICCO® oder Pulmonaliskatheter
  • Hämodiafiltration, Hämofiltration
  • invasive und nichtinvasive Beatmung
  • transösophageale Echokardiographie
  • Bronchoskopie
  • point of care testing (Blutgasanalyse, Elektrolytkonzentrationen; Troponin-T, D-Dimere, Lactat, Blutzucker)

 

Die Betreuung des krankenhausinternen Notdienstes ("Herzalarm") obliegt dem Intensivteam.


 

 


3) Schmerztherapie


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Die Therapie akuter und chronischer Schmerzen stellt einen Arbeitsschwerpunkt unserer Abteilung dar.

2008 wurden außerhalb der Intensivstation von unserem postoperativen Schmerzdienst knapp 1800 Visiten bei Patienten mit liegenden Peridural- oder Plexuskatheter bzw. laufender PCA-Pumpe durchgeführt.

 

In der Schmerzambulanz erfolgten im gleichen Zeitraum 368 Behandlungen bzw. schmerztherapeutische Begutachtungen.




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